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<title>Feuer</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Feuer</span></h1>
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<p>Das <b>Feuer</b> (von gleichbedeutend <a href="Mittelhochdeutsche_Sprache" title="Mittelhochdeutsche Sprache">mittelhochdeutsch</a> <i>viur</i>, <a href="Althochdeutsche_Sprache" title="Althochdeutsche Sprache">althochdeutsch</a> <i>fiur</i>) bezeichnet „die sichtbare Erscheinung einer <a href="Verbrennung_(Chemie)" title="Verbrennung (Chemie)">Verbrennung</a>“ unter Abgabe von <a href="W%C3%A4rme" title="Wärme">Wärme</a> und <a href="Licht" title="Licht">Licht</a>, wobei ein Feuer „je nach Aggregatzustand des <a href="Brennstoff" title="Brennstoff">brennbaren Stoffes</a> […] als <a href="Flamme" title="Flamme">Flamme</a> und/oder <a href="Glut_(Verbrennung)" title="Glut (Verbrennung)">Glut</a> auftreten“ kann.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Voraussetzungen für das Entstehen und das Aufrechterhalten eines Feuers sind vier Dinge: ein brennbarer Stoff, Sauerstoff und die Mindesttemperatur für die Verbrennung sowie das richtige Mengenverhältnis von brennbarem Stoff zum Sauerstoff.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als <a href="Umweltfaktor" title="Umweltfaktor">Umweltfaktor</a> spielen regelmäßige Brände in den meisten <a href="Biom" title="Biom">Biomen</a> der Erde eine wichtige Rolle. <a href="Wald" title="Wald">Waldbiome</a> trockener Regionen (viele tropische <a href="Savanne" title="Savanne">Savannen</a> und alle subtropischen <a href="Hartlaubvegetation" title="Hartlaubvegetation">Hartlaubbiome</a>) gelten als <a href="Feuerklimax" title="Feuerklimax">Feuerklimax</a>, da ihre Entstehung und Erhaltung zwingend vom Feuer abhängig sind. Diese Zusammenhänge einschließlich des <a href="Anthropogen" title="Anthropogen">anthropogenen</a> Einflusses werden von der <a href="Feuer%C3%B6kologie" title="Feuerökologie">Feuerökologie</a> untersucht.
</p><p>Die Erzeugung von Feuer durch den <a href="Mensch" title="Mensch">Menschen</a> zählt zu den ältesten <a href="Kulturtechnik" title="Kulturtechnik">Kulturtechniken</a>. Die Nutzung und zunehmende Beherrschung des Feuers waren ein wichtiger Faktor der <a href="Hominisation" title="Hominisation">Menschwerdung</a> und sind ein Bestandteil aller <a href="Kultur" title="Kultur">Kulturen</a>. Im Jahr 2012 wurde in der südafrikanischen <a href="Wonderwerk-H%C3%B6hle" title="Wonderwerk-Höhle">Wonderwerk-Höhle</a> die früheste Nutzung von Feuer auf rund eine Million Jahre datiert.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Chemisch-physikalischer_Hintergrund">Chemisch-physikalischer Hintergrund</h2></div>

<p>Chemisch gesehen ist Feuer eine <a href="Oxidationsreaktion" class="mw-redirect" title="Oxidationsreaktion">Oxidationsreaktion</a> mit Flammenerscheinung. Dies ist eine <a href="Exotherme_Reaktion" title="Exotherme Reaktion">exotherme Reaktion</a>, das heißt, dass mit Feuererscheinung verlaufende Reaktionen mehr Energie in Form von <a href="W%C3%A4rme" title="Wärme">Wärme</a> an die Umgebung abgeben, als zum <a href="Aktivierungsenergie" title="Aktivierungsenergie">Entzünden</a> benötigt wird. Feuer ist heiß, weil die Umwandlung der relativ schwachen Doppelbindung im Sauerstoffmolekül, O<sub>2</sub>, in die stärkeren Bindungen in den Verbrennungsprodukten (<a href="Kohlenstoffdioxid" title="Kohlenstoffdioxid">Kohlenstoffdioxid</a> und Wasser) Energie freisetzt (418&nbsp;kJ pro 32&nbsp;g O<sub>2</sub>); die Bindungsenergien im Brennstoff spielen nur eine untergeordnete Rolle.<sup id="cite_ref-Schmidt-Rohr_15_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmidt-Rohr_15-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zur Entfachung bzw. Aufrechterhaltung eines Feuers werden allgemein ein <a href="Brennstoff" title="Brennstoff">brennbarer Stoff</a>, ein <a href="Oxidationsmittel" title="Oxidationsmittel">Oxidationsmittel</a> und Zünd<a href="Energie" title="Energie">energie</a> (Wärme, mechanische Funken, Elektrizität) benötigt. Dieser Zusammenhang kann in einem <a href="Verbrennungsdreieck" title="Verbrennungsdreieck">Verbrennungsdreieck</a> anschaulich dargestellt werden. Mangelt es an einer der drei Komponenten, kann kein Feuer entstehen bzw. erlischt es. Dies kann man sich zur <a href="Brandbek%C3%A4mpfung" title="Brandbekämpfung">Brandbekämpfung</a> zunutze machen.
</p><p>Bei der <a href="Verbrennung_(Chemie)" title="Verbrennung (Chemie)">Verbrennung</a> von <a href="Organische_Chemie" title="Organische Chemie">organischen</a> Materialien werden beispielsweise <a href="Kohlenwasserstoffe" title="Kohlenwasserstoffe">Kohlenwasserstoffe</a> mit dem Oxidationsmittel Sauerstoff aus der Luft bei einer vollständigen Verbrennung zu <a href="Kohlenstoffdioxid" title="Kohlenstoffdioxid">Kohlenstoffdioxid</a> und <a href="Wasser" title="Wasser">Wasser</a> umgesetzt. Auch partielle Verbrennungen sind möglich, wobei <a href="Kohlenstoffmonoxid" title="Kohlenstoffmonoxid">Kohlenstoffmonoxid</a> und andere, nur teilweise oxidierte Stoffe entstehen und nicht oxidierte Stoffe wie <a href="Ru%C3%9F" title="Ruß">Ruß</a> zurückbleiben können. Das <a href="Oxidationsmittel" title="Oxidationsmittel">Oxidationsmittel</a> kann jedoch in manchen Fällen auch bereits dem Brennstoff beigemischt sein, beispielsweise in Form von <a href="Kaliumnitrat" title="Kaliumnitrat">Salpeter</a>.
</p><p>Da die entstehenden Verbrennungsgase aufgrund ihrer hohen <a href="Temperatur" title="Temperatur">Temperatur</a> eine geringere <a href="Dichte" title="Dichte">Dichte</a> haben als die umgebende Luft, steigen sie bei einer frei brennenden Flamme durch <a href="Nat%C3%BCrliche_Konvektion" title="Natürliche Konvektion">natürliche Konvektion</a> nach oben (<a href="Kamineffekt" title="Kamineffekt">Kamineffekt</a>). Der entstehende Unterdruck saugt von unten und von der Seite Frischluft an. Der darin enthaltene Sauerstoff erhält die weitere Verbrennung aufrecht. Bei extrem großen Feuern kann der so entstehende Luftzug <a href="Orkan" title="Orkan">Orkan</a>­stärke erreichen. Dieses <a href="Ph%C3%A4nomen" title="Phänomen">Phänomen</a> wird als <a href="Feuersturm" title="Feuersturm">Feuersturm</a> bezeichnet.
</p><p>Da in der <a href="Schwerelosigkeit" title="Schwerelosigkeit">Schwerelosigkeit</a> die Dichteunterschiede keine Konvektion verursachen, ist die Zufuhr von neuem Sauerstoff gestört und nur durch <a href="Diffusion" title="Diffusion">Diffusion</a> möglich, weshalb sich beispielsweise bei einer in einem Raumschiff brennenden Kerze nur eine relativ schwache und annähernd kugelförmige Flamme ausbildet.
</p><p>Ist die natürliche Konvektion für den gewünschten Zweck nicht ausreichend, können bei technischen Anwendungen sowohl die Luftzufuhr als auch die Abfuhr der Verbrennungsgase auch künstlich erfolgen, beispielsweise mit Hilfe von <a href="Ventilator" title="Ventilator">Gebläsen</a> (siehe auch <a href="Saugzug" title="Saugzug">Saugzug</a>).
</p><p>Das Licht des Feuers ist eine physikalische Erscheinung. Elektronen der erhitzten Teilchen erlangen kurzzeitig ein höheres <a href="Energieniveau" title="Energieniveau">Energieniveau</a> und fallen nach kurzer Zeit unter Abgabe (<a href="Spontane_Emission" title="Spontane Emission">spontaner Emission</a>) von Energie in Form eines Lichtquants (<a href="Photon" title="Photon">Photons</a>) auf ihre ursprünglichen Energieniveaus zurück. Nicht jede solche Emission ist für das menschliche Auge sichtbar, es entsteht auch <a href="Infrarotstrahlung" title="Infrarotstrahlung">Infrarotstrahlung</a> (siehe <a href="Flammenf%C3%A4rbung" title="Flammenfärbung">Flammenfärbung</a>).
</p><p>Mit den chemischen und physikalischen Vorgängen in einem Feuer befasst sich die <a href="Verbrennungslehre" title="Verbrennungslehre">Verbrennungslehre</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wortherkunft">Wortherkunft</h2></div>
<p>Das <a href="Neuhochdeutsche_Sprache" title="Neuhochdeutsche Sprache">neuhochdeutsche</a> Wort <i>Feuer</i> lässt sich – über <a href="Mittelhochdeutsche_Sprache" title="Mittelhochdeutsche Sprache">mittelhochdeutsch</a> und <a href="Althochdeutsche_Sprache" title="Althochdeutsche Sprache">althochdeutsch</a> <i>fiur</i> und älter <i>fuir</i><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – zurückverfolgen bis zum bedeutungsidentischen <a href="Indogermanische_Ursprache" title="Indogermanische Ursprache">indogermanischen</a> <i>peu̯ōr</i>, <i>pū̌r</i>, Genitiv <i>punés</i><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (vergleiche auch <a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a> πῦρ/<i>pyr</i>, <a href="Armenische_Sprache" title="Armenische Sprache">armenisch</a> <i>hur</i>, <a href="Hethitische_Sprache" title="Hethitische Sprache">hethitisch</a> <i>pahhur</i>, <a href="Gotische_Sprache" title="Gotische Sprache">gotisch</a> <i>fon</i> und <a href="Umbrische_Sprache" title="Umbrische Sprache">umbrisch</a> <i>pir</i>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Feuernutzung_durch_Raubvögel_in_Australien"><span id="Feuernutzung_durch_Raubv.C3.B6gel_in_Australien"></span>Feuernutzung durch Raubvögel in Australien</h2></div>
<p>Auf natürliche Weise in <a href="Grasland" title="Grasland">Grasland</a> entstandene <a href="Buschfeuer_in_Australien" title="Buschfeuer in Australien">Buschfeuer in Australien</a> werden einem 2017 publizierten Forschungsbericht zufolge gelegentlich durch <a href="Schwarzmilan" title="Schwarzmilan">Schwarzmilane</a>, <a href="Keilschwanzmilan" title="Keilschwanzmilan">Keilschwanzmilane</a> und <a href="Habichtfalke" title="Habichtfalke">Habichtfalken</a> verbreitet.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Demnach ergreifen diese Vögel brennende Zweige in ihrem Schnabel oder ihren Klauen, fliegen mit ihnen davon und lassen sie an anderer Stelle fallen, so dass neue <a href="Brandherd" title="Brandherd">Brandherde</a> entstehen. Daraufhin fliehen kleine Vögel, Eidechsen und Insekten vor dem Feuer und können von den <a href="Greifv%C3%B6gel" title="Greifvögel">Greifvögeln</a> erbeutet werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Prähistorische_Feuernutzung"><span id="Pr.C3.A4historische_Feuernutzung"></span>Prähistorische Feuernutzung</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Kontrollierte_Nutzung_des_Feuers_durch_den_Menschen" title="Kontrollierte Nutzung des Feuers durch den Menschen">Kontrollierte Nutzung des Feuers durch den Menschen</a></i></div>

<p>Feuer bot zugleich Wärme, Licht und Schutz vor Raubtieren. Es wurde schon früh für <a href="Brandrodung" title="Brandrodung">Brandrodungen</a> genutzt. Rauch ermöglichte die unmittelbare <a href="Insektenschutz_(Insektenabwehr)" title="Insektenschutz (Insektenabwehr)">Insektenabwehr</a> und die Haltbarmachung von Fleisch/Fisch sowie die Honigjagd (<a href="Zeidlerei" title="Zeidlerei">Zeidlerei</a>). Für die Besiedelung Europas und Nordasiens war die Feuernutzung wesentlich.
</p><p>Die Zähmung von Wildfeuern (beispielsweise aus <a href="Blitzschlag" class="mw-redirect" title="Blitzschlag">Blitzschlägen</a> oder <a href="Erdbrand" title="Erdbrand">Erdbränden</a>) und später die Kunstfertigkeit, Feuer zu entfachen,<sup id="cite_ref-Collina-Girard_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Collina-Girard-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> waren wichtige Schritte der <a href="Hominisation" title="Hominisation">Menschwerdung</a>. Bei Zunahme der <a href="Fleischfresser" title="Fleischfresser">fleischlichen Ernährung</a>, die für <i><a href="Homo_habilis" title="Homo habilis">Homo habilis</a></i>, mehr noch für <i><a href="Homo_rudolfensis" title="Homo rudolfensis">Homo rudolfensis</a></i> mit Veränderungen an Gebiss und Gehirn belegt ist, war die Verwertung dieser Nahrung durch <a href="Garen" title="Garen">Garen</a> wesentlich effizienter.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erhitzung – durch <a href="Braten_(Kochen)" title="Braten (Kochen)">Braten</a> über offenem Feuer oder Kochen in <a href="Thermalquelle" title="Thermalquelle">heißen Quellen</a> – erleichtert den <a href="Enzym" title="Enzym">enzymatischen</a> Aufschluss der Nahrung und entlastet damit den <a href="Verdauungstrakt" title="Verdauungstrakt">Verdauungstrakt</a>. Außerdem konnte Nahrung durch <a href="R%C3%A4uchern" title="Räuchern">Räuchern</a> länger haltbar gemacht werden (was anhand von Tierleichen nach einem <a href="Buschbrand" class="mw-redirect" title="Buschbrand">Buschbrand</a> oder sonstigem verbranntem Fleisch erlernt werden konnte). Das Erhitzen verringerte ferner die Belastung der Nahrung durch krankmachende <a href="Parasitismus" title="Parasitismus">Parasiten</a>, <a href="Bakterien" title="Bakterien">Bakterien</a> und <a href="Viren" title="Viren">Viren</a>.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Gleichzeitig stellte die fortgesetzte Inhalation von <a href="Rauchgasvergiftung" title="Rauchgasvergiftung">Rauchgasen</a> und <a href="Feinstaub" title="Feinstaub">Feinstaub</a> eine erhebliche Gefahr für (chronische) <a href="Liste_der_Krankheiten_des_Atmungssystems_nach_ICD-10" title="Liste der Krankheiten des Atmungssystems nach ICD-10">Atemwegserkrankungen</a> dar.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei mangelhafter Entlüftung, etwa infolge <a href="Schneeverwehung" title="Schneeverwehung">Schneewehen</a>, bestand zudem das Risiko einer desaströsen <a href="Kohlenstoffmonoxidvergiftung" title="Kohlenstoffmonoxidvergiftung">Kohlenstoffmonoxidvergiftung</a>.
</p><p>Die technologische Nutzung des Feuers ermöglichte seit dem <a href="Mittelpal%C3%A4olithikum" title="Mittelpaläolithikum">Mittelpaläolithikum</a> die <a href="Tempern_von_Feuerstein" title="Tempern von Feuerstein">Härtung</a> von <a href="Holz" title="Holz">Holz</a> und <a href="Stein" title="Stein">Stein</a>, seit der <a href="Jungsteinzeit" title="Jungsteinzeit">Jungsteinzeit</a> das Brennen von Ton oder <a href="Lehm" title="Lehm">Lehm</a> zu <a href="Keramik" title="Keramik">Keramik</a> und seit der <a href="Kupfersteinzeit" title="Kupfersteinzeit">Kupfersteinzeit</a> zur Schmelze von Erzen.
</p><p>Es wird erforscht, welchen Beitrag die Notwendigkeit, <a href="Feuerstelle" title="Feuerstelle">Feuerstellen</a> zu bewachen und das Feuer zu bewahren sowie den Verzehr der Jagdbeute bis zum Abschluss des Garvorgangs aufzuschieben, zur Entwicklung der menschlichen Kommunikation geleistet hat.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Alt-_und_Mittelsteinzeit">Alt- und Mittelsteinzeit</h3></div>
<p>Sehr frühe archäologische Belege der Feuernutzung durch <a href="Australopithecina" title="Australopithecina">Australopithecina</a> (vor 4–1,5 Millionen Jahren) ebenso wie durch <i><a href="Homo_habilis" title="Homo habilis">Homo habilis</a></i> (vor 2,5–2 Millionen Jahren) sind bis heute umstritten.<sup id="cite_ref-Schiegl_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schiegl-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Prominente Beispiele solcher zweifelhaften Belege sind <a href="Koobi_Fora" title="Koobi Fora">Koobi Fora</a> am <a href="Turkana-See" title="Turkana-See">Turkana-See</a> (Kenia),<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Swartkrans" title="Swartkrans">Swartkrans</a> (Südafrika),<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Yuanmou-Mensch" title="Yuanmou-Mensch">Yuanmou</a> (China), <a href="Gongwangling-St%C3%A4tte" title="Gongwangling-Stätte">Gongwangling-Stätte</a> (China; vgl. <a href="Lantian-Mensch" title="Lantian-Mensch">Lantian-Mensch</a>) und Pandalja 1 bei <a href="Pula" title="Pula">Pula</a> (Kroatien).<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Indizien von Feuerstellen in Swartkrans bestehen im Grad der Erhitzung des Sediments, indem mittels <a href="Elektronenspinresonanz" title="Elektronenspinresonanz">Elektronenspinresonanz</a> belegt wird, dass die Brenntemperatur in der Feuerstelle höher war als bei einem natürlichen Grasbrand.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein weiterer umstrittener Fundplatz liegt im kenianischen Chesowanja, nahe dem <a href="Baringosee" title="Baringosee">Baringosee</a>. Dort wurden Tierknochen und <a href="Oldowan" title="Oldowan">Oldowan</a>-Werkzeuge neben über fünfzig verbrannten Lehmbrocken sowie eine feuerstellenähnliche Anordnung von <a href="Stein" title="Stein">Steinen</a> gefunden.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die ältesten gesicherten Feuerstellen, die zweifelsfrei durch Menschen (<i><a href="Homo_erectus" title="Homo erectus">Homo erectus</a></i>) angelegt wurden, stammen aus der <a href="Wonderwerk-H%C3%B6hle" title="Wonderwerk-Höhle">Wonderwerk-Höhle</a> in Südafrika und sind rund eine Million Jahre alt.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Indiz dienen verbrannte Knochensplitter und Pflanzenreste tief im Inneren der Höhle.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-BernaGoldberg2012_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-BernaGoldberg2012-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Feuerstelle mit verbrannten menschlichen Nahrungsresten liegt auch von <a href="Gesher_Benot_Ya%E2%80%99aqov" title="Gesher Benot Ya’aqov">Gesher Benot Ya’aqov</a> im Norden <a href="Israel" title="Israel">Israels</a> vor, die mit Werkzeugen von <i>Homo erectus</i> in Verbindung steht und etwa 790.000 Jahre alt ist.<sup id="cite_ref-Goren-Inbar_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-Goren-Inbar-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Neben kleinformatigen gebrannten <a href="Steinger%C3%A4t" title="Steingerät">Steingeräten</a>, deren räumliche Verteilung auf Feuerstellen schließen lässt, wurden hier auch verbrannte Reste essbarer Pflanzen gefunden: <a href="Gerste_(Gattung)" title="Gerste (Gattung)">Wilde Gerste</a> (<i>Hordeum spontaneum</i>) sowie Holz <a href="Olivenbaum" title="Olivenbaum">Wilder Olivenbäume</a> (<i>Olea europaea</i> subsp. <i>oleaster</i>) und <a href="Wilde_Weinrebe" title="Wilde Weinrebe">Wilder Weinreben</a> <i>(Vitis sylvestris).</i><sup id="cite_ref-Goren-Inbar_26-1" class="reference"><a href="#cite_note-Goren-Inbar-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Viele Forscher gehen davon aus, dass die Besiedelung <a href="Ostasien" title="Ostasien">Ostasiens</a> durch <i>Homo erectus</i> bzw. des nordalpinen Europas durch <i><a href="Homo_heidelbergensis" title="Homo heidelbergensis">Homo heidelbergensis</a></i> (synonym für den späten <i>Homo erectus</i> in Europa) vor etwa 600.000 Jahren nur mithilfe von Feuernutzung möglich war.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dennoch sind einige früher für <i>Homo erectus</i> angeführte Belege heute widerlegt, wie in der Höhle von <a href="Zhoukoudian" title="Zhoukoudian">Zhoukoudian</a> (China), wo die <a href="Laminat" title="Laminat">Laminierung</a> der Sedimentschichten mit <a href="Schluff" title="Schluff">Schluffen</a>, organischen Partikeln und <a href="Holzkohle" title="Holzkohle">Holzkohlen</a> stattdessen deren natürlichen Eintrag beweist.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als älteste gesicherte Nachweise Europas gelten rund 400.000 Jahre alte Feuerstellen aus der englischen <a href="Beeches_Pit" title="Beeches Pit">Beeches Pit</a>,<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Terra_Amata" title="Terra Amata">Terra Amata</a> bei <a href="Nizza" title="Nizza">Nizza</a><sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="V%C3%A9rtessz%C5%91l%C5%91s" title="Vértesszőlős">Vértesszőlős</a> in Ungarn.<sup id="cite_ref-Roebr_31-0" class="reference"><a href="#cite_note-Roebr-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Fundstätte <i>East Farm Barnham</i> (Grafschaft <a href="Suffolk" title="Suffolk">Suffolk</a>, Südost-England) wurden zudem Indizien in Form von zwei <a href="Pyrit" title="Pyrit">Pyritstücken</a> entdeckt, die möglicherweise zum Funkenschlagen und zum Entfachen eines Feuers benutzt wurden. In einer Fachveröffentlichung hieß es, Pyrit komme in der Umgebung der Fundstätte kaum vor, die beiden Steine seien folglich von <i>Homo heidelbergensis</i> von einem weiter entfernten Ort mitgebracht worden. Die Autoren der Studie zufolge wurde jedoch nur eines der Pyritstücke in unmittelbarer Nähe von erhitzten Feuersteinen und Steinwerkzeugen geborgen.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Fundplätze werden in <a href="Mittelpleistoz%C3%A4n" class="mw-redirect" title="Mittelpleistozän">mittelpleistozäne</a> <a href="Interglazial" class="mw-redirect" title="Interglazial">Interglaziale</a> datiert, die mit den marinen <a href="Sauerstoff-Isotopenstufe" title="Sauerstoff-Isotopenstufe">OIS</a> 9, 11 oder 13 gleichgesetzt werden, was bedeuten könnte, dass gerade in ausgeprägten Kaltzeiten die Nutzung von Feuer unterblieb.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In denselben Zeithorizont sind Feuerstellen in der <a href="Qesem-H%C3%B6hle" title="Qesem-Höhle">Qesem-Höhle</a> in Israel zu stellen<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie ein 350.000 Jahre alter Befund aus der <a href="Tabun-H%C3%B6hle" title="Tabun-Höhle">Tabun-Höhle</a>.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Umstritten sind dagegen die Befunde vom thüringischen <a href="Fundplatz_Bilzingsleben" title="Fundplatz Bilzingsleben">Fundplatz Bilzingsleben</a>, wo „Holzkohlefeuer“ und erhitzte Travertinbrocken als Beleg eines <i>Living floors</i> beschrieben wurden.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andere Forscher gehen von umgelagerten Hölzern aus, die durch <a href="Waldbrand" title="Waldbrand">Waldbrände</a> verkohlt wurden.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch <a href="Mangan" title="Mangan">Manganausfällungen</a> können infolge der Schwarzfärbung von Gesteinen wie <a href="Travertin" title="Travertin">Travertin</a> die Existenz von Feuerstellen vorspiegeln.<sup id="cite_ref-Schiegl_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-Schiegl-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kontrovers wird auch die Feuernutzung im niedersächsischen <a href="Sch%C3%B6ningen" title="Schöningen">Schöningen</a> diskutiert. Ein als „Bratspieß“ bezeichneter Fichtenholzstab im Umfeld der <a href="Sch%C3%B6ninger_Speere" title="Schöninger Speere">Schöninger Speere</a> wurde möglicherweise bewusst im Feuer gehärtet,<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Roebr_31-1" class="reference"><a href="#cite_note-Roebr-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von anderen Autoren wird der kontrollierte Umgang mit Feuer an diesem etwa 300.000 Jahre alten Fundplatz jedoch bezweifelt.<sup id="cite_ref-DOI10.1016/j.jhevol.2015.04.004_40-0" class="reference"><a href="#cite_note-DOI10.1016/j.jhevol.2015.04.004-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die vermutete Feuerhärtung von Hölzern wird auch für die etwa gleich alte Lanzenspitze von <a href="Clacton-on-Sea" title="Clacton-on-Sea">Clacton-on-Sea</a> und die <a href="Eem-Warmzeit" title="Eem-Warmzeit">eemzeitliche</a> <a href="Lanze_von_Lehringen" title="Lanze von Lehringen">Lanze von Lehringen</a> infrage gestellt.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als gesichert gilt hingegen die Nutzung des Feuers im Bereich der <a href="Steinkreise_in_der_H%C3%B6hle_von_Bruniquel" title="Steinkreise in der Höhle von Bruniquel">Steinkreise in der Höhle von Bruniquel</a> (vor rund 176.500 Jahren) durch Neandertaler; Beispiele aus dem Zeithorizont der „klassischen“ <a href="Neandertaler" title="Neandertaler">Neandertaler</a> (vor rund 130.000 Jahren) liegen mit der Grotte XVI (<a href="Dordogne" title="Dordogne">Dordogne</a>, Südwest-Frankreich),<sup id="cite_ref-KarkanasRigaud2002_43-0" class="reference"><a href="#cite_note-KarkanasRigaud2002-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dem <a href="Abric_Roman%C3%AD" title="Abric Romaní">Abric Romaní</a> (Spanien),<sup id="cite_ref-VallverduAllue2005_44-0" class="reference"><a href="#cite_note-VallverduAllue2005-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dem <a href="Roc_de_Marsal" title="Roc de Marsal">Roc de Marsal</a> (Frankreich)<sup id="cite_ref-AldeiasGoldberg2012_45-0" class="reference"><a href="#cite_note-AldeiasGoldberg2012-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und aus Italien<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vor. Da es jedoch auch Lagerplätze aus diesen frühen Epochen gibt, an denen keine Belege für Feuerstellen gefunden wurden, ist ungeklärt, ob damals bereits gewohnheitsmäßig oder nur sporadisch Feuer entfacht wurde.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Feuerhärtung dominiert bei <i>Homo sapiens</i> seit 72.000 Jahren bei <a href="Steinger%C3%A4t" title="Steingerät">Steingeräten</a> aus <a href="Hornstein_(Gestein)" title="Hornstein (Gestein)">Hornstein</a> wie <a href="Feuerstein" title="Feuerstein">Feuerstein</a>, sie tritt seit 164.000 Jahren (Fundort <a href="Pinnacle-Point-Mensch" title="Pinnacle-Point-Mensch">Pinnacle Point</a> in Südafrika) auf (<a href="Tempern_von_Feuerstein" title="Tempern von Feuerstein">Tempern von Feuerstein</a>).<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die älteste <a href="Pyrit" title="Pyrit">Pyrit</a>­knolle als Teil eines steinzeitlichen <a href="Schlagfeuerzeug" title="Schlagfeuerzeug">Schlagfeuerzeugs</a> wurde aus einer Brandschicht der württembergischen <a href="Vogelherdh%C3%B6hle" title="Vogelherdhöhle">Vogelherdhöhle</a> beschrieben, die der archäologischen Kultur des typischen <a href="Aurignacien" title="Aurignacien">Aurignacien</a> zugeordnet wird und auf rund 32.000 Jahre datiert wird.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Knolle, deren Schichtzugehörigkeit wegen der ungenauen Ausgrabung im Jahr 1931 nicht zweifelsfrei erwiesen ist, wäre der mit Abstand älteste Beweis für das „Feuerschlagen“ und damit eines <a href="Feuerzeug" title="Feuerzeug">Feuerzeugs</a>.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Weiner&amp;Floss_51-0" class="reference"><a href="#cite_note-Weiner&amp;Floss-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dazu gehören neben einer Pyrit- oder <a href="Markasit" title="Markasit">Markasitknolle</a> im Weiteren ein Schlagstein (meist Feuerstein) und ein Stück <a href="Zunderschwamm" title="Zunderschwamm">Zunderschwamm</a> (<i>Fomes fomentarius</i>) oder anderer Baumschwamm (zum Beispiel <a href="Birkenporling" title="Birkenporling">Birkenporling</a>). Bei der Mehrzahl der archäologischen Funde ist jedoch unklar, ob es sich um <i>Pyrit</i> oder <i>Markasit</i> handelt, daher sollte der neutrale Begriff <i>Schwefelkies</i> verwendet werden. Weitere <a href="Altsteinzeit" title="Altsteinzeit">altsteinzeitliche</a> Belege angeschlagener Schwefelkiesknollen gibt es aus <a href="Laussel" title="Laussel">Laussel</a> (Schichtzuordnung unklar, <a href="Solutr%C3%A9en" title="Solutréen">Solutréen</a>?)<sup id="cite_ref-Stapert_52-0" class="reference"><a href="#cite_note-Stapert-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und aus dem belgischen Chaleux (<a href="Magdal%C3%A9nien" title="Magdalénien">Magdalénien</a>).<sup id="cite_ref-Weiner&amp;Floss_51-1" class="reference"><a href="#cite_note-Weiner&amp;Floss-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Solche „Feuerschlag-Sets“ sind in der <a href="Mittelsteinzeit" title="Mittelsteinzeit">Mittelsteinzeit</a> und der jüngeren Vorgeschichte dann gehäuft gefunden worden.<sup id="cite_ref-Stapert_52-1" class="reference"><a href="#cite_note-Stapert-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gut datierte Belege aus der frühen Mittelsteinzeit liegen vom englischen Fundplatz <a href="Star_Carr" title="Star Carr">Star Carr</a> vor, wo sowohl Zunderschwamm als auch Markasit-Stücke gefunden wurden.<sup id="cite_ref-Stapert_52-2" class="reference"><a href="#cite_note-Stapert-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Nachweis konnte auch durch Rückstände (Residuen) von Pyrit an Schlagsteinen nachgewiesen werden,<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wie in den spätmittelzeitlichen Fundplätzen <a href="Henauhof" title="Henauhof">Henauhof</a>-Nord bei <a href="Bad_Buchau" title="Bad Buchau">Bad Buchau</a><sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und am Ullafelsen im <a href="Fotschertal" title="Fotschertal">Fotschertal</a>.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nutzung_aus_Flächenbrandlegung"><span id="Nutzung_aus_Fl.C3.A4chenbrandlegung"></span>Nutzung aus Flächenbrandlegung</h3></div>
<p>Die ältesten Hinweise auf gezielt gelegte Flächenbrände, die das Ökosystem langfristig veränderten, stammen aus dem <a href="Middle_Stone_Age" title="Middle Stone Age">Middle Stone Age</a> von <a href="Malawi" title="Malawi">Malawi</a> und sind rund 90.000 Jahre alt.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Feuer wurden vermutlich bei der <a href="Jagd#Gesellschaftsjagd" title="Jagd">Treibjagd</a> auf flüchtiges Wild eingesetzt; archäologische Indizien dafür gibt es allerdings nicht. Jedoch verwendeten die steinzeitlichen Ureinwohner Nordamerikas<sup id="cite_ref-Williams_57-0" class="reference"><a href="#cite_note-Williams-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie Australiens<sup id="cite_ref-Bird_58-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bird-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vor Einflussnahme durch Europäer Feuer zur nicht-agrarwirtschaftlichen Landnutzung. Henry T. Lewis zählte etwa siebzig verschiedene Gründe für die Brandsetzung durch Indianer auf.<sup id="cite_ref-Williams_57-1" class="reference"><a href="#cite_note-Williams-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Treibjagden auf größeres Wild scheinen durch Feuersetzungen nicht zu profitieren, dagegen können nach einem Flächenbrand zahlreiche Kleintiere (hauptsächlich durch Frauen) eingesammelt werden.<sup id="cite_ref-Bird_58-1" class="reference"><a href="#cite_note-Bird-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Feuer wurde später (vermutlich ab der <a href="Jungsteinzeit" title="Jungsteinzeit">Jungsteinzeit</a>) gezielt zur Rodung eingesetzt, um Agrarflächen zu schaffen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Jüngere_Vorgeschichte"><span id="J.C3.BCngere_Vorgeschichte"></span>Jüngere Vorgeschichte</h3></div>

<p>Im Zuge der <a href="Neolithisierung" class="mw-redirect" title="Neolithisierung">Neolithisierung</a> bildete das Feuer die Basis wichtiger Kulturtechniken, etwa des Brennens von <a href="Keramik" title="Keramik">Keramik</a> (<a href="T%C3%B6pferei" title="Töpferei">Töpferei</a>) und der <a href="Metalle" title="Metalle">Metall</a>­schmelze (seit der <a href="Kupfersteinzeit" title="Kupfersteinzeit">Kupfersteinzeit</a>). Die Standardmethode der <a href="Jungsteinzeit" title="Jungsteinzeit">Jungsteinzeit</a> ist das „Schwefelkies-Feuerzeug“, wie an diversen Funden der <a href="Linearbandkeramische_Kultur" title="Linearbandkeramische Kultur">Linearbandkeramischen Kultur</a> belegt werden kann.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Markasit-Feuerzeuge“ sind auch während der <a href="Bronzezeit" title="Bronzezeit">Bronzezeit</a> nachgewiesen.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ab der <a href="Eisenzeit" title="Eisenzeit">Eisenzeit</a> ersetzt nach und nach der <a href="Feuerstahl" title="Feuerstahl">Feuerstahl</a> die Schwefelkiesknolle. Im Gräberfeld von <a href="Bescheid_(Hunsr%C3%BCck)" title="Bescheid (Hunsrück)">Bescheid</a> wurde im Hügel&nbsp;78/2 ein <a href="H%C3%A4matit" title="Hämatit">Roteisenstein</a> und eine Feuersteinklinge gefunden, was in dieser Kombination als Feuerzeug gedeutet wird.<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Ahle" title="Ahle">Ahlenförmige</a> Feuerstähle wurden unter anderem auf dem <a href="Nydamboot" title="Nydamboot">Nydamboot</a> gefunden.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Norddeutschland sind während der Eisenzeit schiffchenförmige <a href="Quarzit" title="Quarzit">Quarzitobjekte</a> bekannt, die ebenso wie Feuerstein zur Funkenproduktion dienen.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Funkenerzeugung in Verbindung von Eisen und Feuerstein bleibt bis in die <a href="Neuzeit" title="Neuzeit">Neuzeit</a> die am weitesten verbreitete Art des Feuermachens in Europa. Dieses Prinzip wird auch beim <a href="Steinschloss" title="Steinschloss">Steinschloss</a>-Prinzip der <a href="Flinte" title="Flinte">Flinten</a> angewandt.
<span id="Entfachen"></span>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entfachen_eines_Feuers">Entfachen eines Feuers</h2></div>


<p>Soll ein Feuer <a href="Anz%C3%BCnden" class="mw-redirect" title="Anzünden">entfacht</a> werden, muss neben dem Vorhandensein von <a href="Brennstoff" title="Brennstoff">Brennstoff</a> und <a href="Sauerstoff" title="Sauerstoff">Sauerstoff</a> dafür gesorgt werden, dass genügend Sauerstoff an den Brennstoff gelangt und die Verbrennungsprodukte abziehen können (<a href="Kamin" title="Kamin">Kamin</a>­wirkung). Für das Entfachen ist eine <i><a href="Initialz%C3%BCndung" title="Initialzündung">Initialzündung</a></i> notwendig, um die <a href="Z%C3%BCndtemperatur" title="Zündtemperatur">Zündtemperatur</a> zu erreichen, wofür vorindustrielle Völker verschiedene Methoden kannten:
</p>
<dl><dt>Reibung</dt>
<dd>Das technisch anspruchsloseste Verfahren zum Entfachen eines Feuers basiert auf dem Erzeugen von <a href="Hitze" title="Hitze">Hitze</a> (von Aristoteles als Sache definiert, die Körper in ihre Grundelemente zerlegt<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) durch <a href="Reibung" title="Reibung">Reibung</a>. Die einfachste Form besteht darin, zwei Stöcke aneinander zu reiben. Weitere Entwicklungen sind das Feuerpflügen, <a href="Feuers%C3%A4gen" title="Feuersägen">Feuersägen</a> und <a href="Feuerbohren" title="Feuerbohren">Feuerbohren</a>. Dabei wird glühender Holzstaub erzeugt, der anschließend auf ein Zundernest geschüttet werden kann, um eine Flamme zu entfachen.</dd></dl>
<dl><dt>Funkenschlag</dt>
<dd>Um <a href="Funke_(Verbrennung)" title="Funke (Verbrennung)">Funken</a> zu erzeugen, wird ein Funkenschläger wie <a href="Feuerstein" title="Feuerstein">Feuerstein</a> gegen einen Funkenspender wie <a href="Pyrit" title="Pyrit">Pyrit</a>, <a href="Markasit" title="Markasit">Markasit</a> oder <a href="Feuerstahl" title="Feuerstahl">Feuerstahl</a> geschlagen.<sup id="cite_ref-Weiner&amp;Floss_51-2" class="reference"><a href="#cite_note-Weiner&amp;Floss-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Funke fällt dann auf einen <a href="Zunder" title="Zunder">Zunder</a> wie <a href="Feuerschwamm_(Feuermittel)" title="Feuerschwamm (Feuermittel)">Feuerschwamm</a>. Ebenso eignet sich der <a href="Birkenporling" title="Birkenporling">Birkenporling</a>.<sup id="cite_ref-Collina-Girard_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-Collina-Girard-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andere Pilze, wie <a href="Kellertuch" title="Kellertuch">Kellertuch</a>, <a href="Netzstieliger_Hexen-R%C3%B6hrling" title="Netzstieliger Hexen-Röhrling">Netzstieliger Hexen-Röhrling</a> und <a href="Boviste" title="Boviste">Boviste</a> (<i>Lycoperdon bovista</i>), müssen zuvor „nitriert“, das heißt in <a href="Nitrate" title="Nitrate">Salpeterlösung</a> getränkt werden.<sup id="cite_ref-Collina-Girard_8-2" class="reference"><a href="#cite_note-Collina-Girard-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nitrierte <a href="Rohrkolben" title="Rohrkolben">Rohrkolbenwatte</a> ist ebenfalls als leicht entzündliches Material geläufig.<sup id="cite_ref-Collina-Girard_8-3" class="reference"><a href="#cite_note-Collina-Girard-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Set aus Funkenschläger, Funkenspender und Zunder nennt man <a href="Schlagfeuerzeug" title="Schlagfeuerzeug">Schlagfeuerzeug</a>.</dd></dl>
<dl><dt>Luftkompression</dt>
<dd>Dieses Verfahren wird in <a href="Hinterindien" title="Hinterindien">Hinterindien</a> mit der <a href="Pneumatisches_Feuerzeug" title="Pneumatisches Feuerzeug">Feuerpumpe</a> angewandt.</dd></dl>
<dl><dt>Lichtbündelung</dt>
<dd>Mit Hilfe eines Brennglases (<a href="Lupe" title="Lupe">Lupe</a>) oder eines <a href="Hohlspiegel" title="Hohlspiegel">Hohlspiegels</a> kann <a href="Sonnenstrahlung" title="Sonnenstrahlung">Sonnenlicht</a> auf einen Punkt fokussiert werden, sodass an dieser Stelle die Zündtemperatur von z.&nbsp;B. Holz oder Papier erreicht wird.</dd></dl>
<p>Geübte Menschen können ein Feuer mit solchen Methoden in etwa einer Minute entfachen; siehe dazu auch <a href="Survival" title="Survival">Survival</a>. Heutzutage werden Feuer meist mit dem <a href="Feuerzeug" title="Feuerzeug">Feuerzeug</a> oder mit <a href="Streichholz" title="Streichholz">Streichhölzern</a> entfacht. Gegebenenfalls wird ein <a href="Fidibus" title="Fidibus">Fidibus</a> verwendet, um unzugängliche Stellen zu entzünden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Frühe_naturwissenschaftliche_Konzepte"><span id="Fr.C3.BChe_naturwissenschaftliche_Konzepte"></span>Frühe naturwissenschaftliche Konzepte</h2></div>
<p>Im antiken Griechenland wurde dem von <a href="Heraklit" title="Heraklit">Heraklit</a> aufgrund seiner ewig wandelbaren und anderes verwandelnden Eigenschaft als Grundelement des Universums angesehenen Element Feuer das <a href="Tetraeder" title="Tetraeder">Tetraeder</a> als einer der fünf <a href="Platonischer_K%C3%B6rper" title="Platonischer Körper">platonischen Körper</a> zugeordnet. Feuer ist eines der Elemente sowohl der klassischen <a href="Vier-Elemente-Lehre" title="Vier-Elemente-Lehre">Vier-Elemente-Lehre</a> (in der <a href="Alchemie" title="Alchemie">Alchemie</a> mit der <i>Quinta Essentia</i> als fünftem platonischen Körper,<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aber auch als wichtigster Teil der alchemistischen, damals noch ohne Thermometer auskommenden, Technik (der gemäß <a href="Thomas_Norton_(Alchemist)" title="Thomas Norton (Alchemist)">Thomas Norton</a> „großen Meister des Feuers“) bei der Herstellung des <a href="Stein_der_Weisen" title="Stein der Weisen">Steins der Weisen</a><sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) als auch der chinesisch-japanischen <a href="F%C3%BCnf-Elemente-Lehre" title="Fünf-Elemente-Lehre">Fünf-Elemente-Lehre</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Religiöse_Bedeutung"><span id="Religi.C3.B6se_Bedeutung"></span>Religiöse Bedeutung</h2></div>





<p>Die Bedeutung des Feuers spiegelt sich in zahlreichen <a href="Mythos" title="Mythos">Mythen</a> wider, etwa dem der Feuerbringer <a href="Prometheus" title="Prometheus">Prometheus</a> und <a href="Huschang_Schah" title="Huschang Schah">Huschang</a><sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder des Vogels <a href="Ph%C3%B6nix_(Mythologie)" title="Phönix (Mythologie)">Phönix</a>.
</p><p>Die alte Religion des <a href="Perserreich" title="Perserreich">persischen</a> Religionsstifters <a href="Zarathustra" title="Zarathustra">Zarathustra</a>, dessen Anhänger als „<a href="Zoroastrismus" title="Zoroastrismus">Feueranbeter</a>“ bezeichnet wurden, wirkte nachhaltig in die dortige Volkskultur hinein. Auch heute noch lebt diese Religion als <a href="Zoroastrismus" title="Zoroastrismus">Parsismus bzw. Zoroastrismus</a> fort. Viele persische <a href="Vorname" title="Vorname">Vornamen</a> nehmen auf das Feuer Bezug.
</p><p>Der griechische Mathematiker und Ingenieur <a href="Heron_von_Alexandria" title="Heron von Alexandria">Heron von Alexandria</a> konstruierte zu kultischen Zwecken eine sich beim Entzünden des Opferfeuers im Tempel automatische sich öffnende Tempeltür.<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="R%C3%B6mische_Mythologie" title="Römische Mythologie">Römer</a> verehrten <a href="Vesta_(Mythologie)" title="Vesta (Mythologie)">Vesta</a>, die Göttin und Hüterin des Herdfeuers, mit einem eigenen Frauenkult (den <a href="Vestalin" title="Vestalin">Vestalinnen</a>).
</p><p><a href="Judentum" title="Judentum">Judentum</a> / <a href="Christentum" title="Christentum">Christentum</a>: Im <a href="Altes_Testament" title="Altes Testament">Alten Testament</a> der <a href="Bibel" title="Bibel">Bibel</a> sind Feuer, <a href="Rauch" title="Rauch">Rauch</a> und <a href="Erdbeben" title="Erdbeben">Beben</a> Begleiterscheinungen einer <a href="Theophanie" title="Theophanie">Theophanie</a> (Gotteserscheinung, vgl. z.&nbsp;B. 2. Buch Mose, Kapitel 3). Nach dem Zeugnis der <a href="Apostelgeschichte_des_Lukas" title="Apostelgeschichte des Lukas">Apostelgeschichte</a> zeigte sich der <a href="Heiliger_Geist" title="Heiliger Geist">Heilige Geist</a> „in Zungen wie von Feuer“(vgl. Apg. 2 Pfingsten). In der Osternacht wird am <a href="Osterfeuer" title="Osterfeuer">Osterfeuer</a> die <a href="Osterkerze" title="Osterkerze">Osterkerze</a>, Sinnbild der Auferstehung <a href="Jesus_Christus" title="Jesus Christus">Jesu Christi</a>, entzündet. Der Brauch des Osterfeuers hat vermutlich vorchristliche Wurzeln. Bei <a href="Johannes_(Evangelist)" title="Johannes (Evangelist)">Johannes</a> nennt sich Jesus selbst <i>das Licht der Welt</i>. Dem Feuer wird in religiösen und mythischen Vorstellungen<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> außerdem reinigende Wirkung zugesprochen (<i>siehe auch: <a href="Fegefeuer" title="Fegefeuer">Fegefeuer</a>)</i>. So wurden in der frühen Neuzeit angebliche <a href="Hexenverfolgung" title="Hexenverfolgung">Hexen</a> auf dem <a href="Scheiterhaufen" title="Scheiterhaufen">Scheiterhaufen</a> verbrannt, „um ihre sündigen Seelen reinigen zu lassen“. In der <a href="Offenbarung_des_Johannes" title="Offenbarung des Johannes"><i>Apokalypse</i> des Johannes</a> bewirkt Feuer<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das Ende der Welt.
</p><p>Im <a href="Hinduismus" title="Hinduismus">Hinduismus</a> ist <a href="Agni" title="Agni">Agni</a>, das Feuer, die Verkörperung eines Gottes, der auf der Erde in Flammenform erscheint. Feuer spielt im <a href="Puja_(Hinduismus)" title="Puja (Hinduismus)">Gottesdienst</a> sowie in allen anderen religiösen Riten eine herausragende Rolle: Die populärste tägliche Zeremonie ist das <i>Arati</i>, wo man ein Butterlicht vor dem <a href="Altar" title="Altar">Altar</a> schwenkt. Das <a href="Feueropfer" class="mw-redirect" title="Feueropfer">Feueropfer</a>, <i>Yaggya</i> (auch <i>Yajna</i>) genannt, war ursprünglich wahrscheinlich das wichtigste <a href="Ritual#Religiöse_Rituale" title="Ritual">Opferritual</a>, bei dem die Opfergaben in das heilige Feuer geworfen wurden.
</p><p>Auch heute noch spielt das Feuer im Glaubensleben der Hindus eine wichtige Rolle: Zu bestimmten Anlässen, ganz besonders, wenn es um Reinigungszeremonien wie die Einweihung von Wohnungen, Geschäften oder dergleichen geht, entzündet der Priester unter Gebeten rituell das heilige Feuer. Im Feueropfer, heute auch <i>Homa</i> oder <i>Havan</i> genannt, verehrt er Agni. Bei einer Wohnungseinweihung etwa trägt der Priester oder der Besitzer anschließend die Schüssel mit dem glimmenden Feuer segnend durch die Räume. Besonders bei allen hinduistischen Sakramenten ist immer die lebendige Anwesenheit des Göttlichen in seiner Flammenform notwendig: Ein hinduistisches Paar schließt die <a href="Ehe_im_Hinduismus" title="Ehe im Hinduismus">Ehe</a>, indem es gemeinsam siebenmal um das Feuer herumgeht.
</p><p>In manchen <a href="Ethnische_Religionen" title="Ethnische Religionen">ethnischen Religionen</a> gibt es einen <i>Feuergeist</i> oder mehrere Feuergeister. Im finnischen <a href="Epos" title="Epos">Epos</a> <a href="Kalevala" title="Kalevala">Kalevala</a> spielt der Raub der Feuermühle <i>Sampo</i> aus dem „Nordort“ (Pohjola) eine bedeutende Rolle, nach der auch die finnische <a href="Streichholz" title="Streichholz">Streichholz</a>-Marke „Sampo“ benannt ist.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Heiliges_Feuer_(Orthodoxie)" title="Heiliges Feuer (Orthodoxie)">Heiliges Feuer (Orthodoxie)</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kategorisierung">Kategorisierung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zweckfeuer/Nutzfeuer"><span id="Zweckfeuer.2FNutzfeuer"></span>Zweckfeuer/Nutzfeuer</h3></div>
<p><i>Zweckfeuer</i> ist – im Gegensatz zu Schadfeuer – das beabsichtigte und kontrollierte Feuer, das zum Erwärmen oder Verbrennen von Gegenständen oder anderem gedacht ist, zum Beispiel das <a href="Kamin" title="Kamin">Kamin</a>­feuer, <a href="Lagerfeuer" title="Lagerfeuer">Lagerfeuer</a>, <a href="Grillen" title="Grillen">Grillfeuer</a> und <a href="Schwedenfeuer" title="Schwedenfeuer">Schwedenfeuer</a>. Wobei das Feuer als Flammen oder flammenlos (beim <b>Kohlenfeuer</b><sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) als Glut auftritt.
</p><p>Der Mensch hat schon sehr lange gelernt, das Feuer zu beherrschen, und nutzt es bis heute, zum Teil indirekt in Form des elektrischen Stroms. Aber auch in damit betriebenen Anlagen wird der Begriff <i>Feuer</i> verwendet, zum Beispiel in <i>Befeuerung</i> und <i><a href="Befeuerung_(Seefahrt)" title="Befeuerung (Seefahrt)">Leuchtfeuer</a></i>. In der Technik bezeichnet man eine technische Vorrichtung, die mithilfe von Feuer Wärme erzeugen soll, als <a href="Feuerung" title="Feuerung">Feuerung</a>. Bei flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen kommt meist ein <a href="Brenner_(Ger%C3%A4t)" title="Brenner (Gerät)">Brenner</a> zum Einsatz.
</p><p>Dass der unsachgemäße Umgang mit offenem Feuer sehr gefährlich ist, war spätestens im 18.&nbsp;Jahrhundert bekannt. Durch die für auch weitere deutsche Gebiete beispielhafte Gesamtverordnung zur Brandverhütung vom 27.&nbsp;November 1783 im <a href="Kurtrier" title="Kurtrier">Kurfürstentum Trier</a> erging an die Einwohner gemäß §&nbsp;11, dass „gleichergestalten das freye und offene Tragen des Feuers aus einem Haus in das andere“ verboten und „die Aufbehaltung der Asche in einem leicht feuerfangendem Geschirr“ nach §&nbsp;12 strafbar ist.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schadfeuer">Schadfeuer</h3></div>

<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Brandbek%C3%A4mpfung" title="Brandbekämpfung">Brandbekämpfung</a></i></div>
<p>Das <i>Schadfeuer</i> – auch <a href="Brand" title="Brand">Brand</a> genannt – ist ein zerstörerisches, überwiegend unbeabsichtigtes Feuer. Es verbrennt ungewollt Gegenstände und ist erst kontrollierbar, nachdem es eingedämmt wurde. Die Bekämpfung von Schadfeuern ist die originäre Aufgabe der <a href="Feuerwehr" title="Feuerwehr">Feuerwehren</a>.
</p><p>Versicherungen definieren den Begriff <i>Brand</i> üblicherweise als <i>Feuer, welches ohne einen bestimmungsgemäßen Herd entstanden ist oder diesen verlassen hat und sich selbstständig auszubreiten vermag</i>. Bestimmungsgemäßer Herd kann hier jedes Objekt sein, welches dafür bestimmt ist, Hitze (<a href="Backofen" title="Backofen">Backofen</a>, <a href="B%C3%BCgeleisen" title="Bügeleisen">Bügeleisen</a>) oder Feuer zu erzeugen. Absichtliche Schadfeuer können durch <a href="Pyromanie" title="Pyromanie">Pyromanie</a> entstehen.
</p><p>Mithilfe von <a href="Brandwaffe" title="Brandwaffe">Brandwaffen</a> kann Feuer im Kampf auch zur gezielten Schädigung eines Gegners genutzt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Feuerbrauchtum" title="Feuerbrauchtum">Feuerbrauchtum</a></li>
<li><a href="Phlogiston" title="Phlogiston">Phlogiston</a></li>
<li><a href="Wildes_Feuer" class="mw-disambig" title="Wildes Feuer">Wildes Feuer</a> (Begriffsklärung)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<dl><dt>Kulturgeschichte</dt></dl>
<ul><li><a href="Helmut_Gebelein" title="Helmut Gebelein">Helmut Gebelein</a>: <i>Das Element Feuer in Haushalt und Familie.</i> In: Trude Ehlert (Hrsg.): <i>Haushalt und Familie in Mittelalter und früher Neuzeit.</i> Sigmaringen 1991, ISBN 978-3-7995-4156-5, S.&nbsp;137–151.</li>
<li><a href="Johan_Goudsblom" title="Johan Goudsblom">Johan Goudsblom</a>: <i>Feuer und Zivilisation</i>. 2. Auflage, Springer VS, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-06505-8.</li>
<li>Katharine MacDonald et al.: <i>Middle Pleistocene fire use: The first signal of widespread cultural diffusion in human evolution.</i> In: <i><a href="Proceedings_of_the_National_Academy_of_Sciences_of_the_United_States_of_America" title="Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America">PNAS</a>.</i> Band 118, Nr.&nbsp;31, 2021, e2101108118, <a href="https://doi.org/10.1073/pnas.2101108118" class="extiw external" title="doi:10.1073/pnas.2101108118">doi:10.1073/pnas.2101108118</a>.</li>
<li><i>Fire and the Genus Homo.</i> Themenheft von: <i><a href="Current_Anthropology" title="Current Anthropology">Current Anthropology</a>.</i> Band 58, Nr.&nbsp;S16, August 2017, S.&nbsp;S163–S370, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.journals.uchicago.edu/toc/ca/2017/58/S16">Themenübersicht und Links zum freien Volltext</a>.</li>
<li>Claudia Sticher: <i>Feuer. Symbol des Lebens und des Glaubens</i>. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-460-27192-0.</li>
<li><a href="Richard_Wrangham" title="Richard Wrangham">Richard Wrangham</a>: <cite style="font-style:italic">Feuer fangen – wie uns das Kochen zu Menschen machte – eine neue Theorie der menschlichen Evolution</cite>. Deutsche Verlagsanstalt, München 2009, ISBN 978-3-421-04399-3 (englisch: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Catching Fire</cite>. New York 2009. Übersetzt von Udo Rennert).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Feuer&amp;rft.au=Richard+Wrangham&amp;rft.btitle=Feuer+fangen+-+wie+uns+das+Kochen+zu+Menschen+machte+-+eine+neue+Theorie+der+menschlichen+Evolution&amp;rft.date=2009&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783421043993&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Deutsche+Verlagsanstalt" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<dl><dt>Technik</dt></dl>
<ul><li>Roy Bergdoll, Sebastian Breitenbach: <cite style="font-style:italic">Verbrennen und Löschen</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Die Roten Hefte</cite>. Heft 1). 18. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-17-026968-2.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Feuer&amp;rft.au=Roy+Bergdoll%2C+Sebastian+Breitenbach&amp;rft.btitle=Verbrennen+und+L%C3%B6schen&amp;rft.date=2019&amp;rft.edition=18&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783170269682&amp;rft.place=Stuttgart&amp;rft.pub=Kohlhammer&amp;rft.series=Die+Roten+Hefte" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Lothar Schott, Manfred Ritter: <cite style="font-style:italic">Feuerwehr Grundlehrgang FwDV 2</cite>. 21. Auflage. Wenzel-Verlag, Marburg 2022, ISBN 978-3-88293-220-1.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Feuer&amp;rft.au=Lothar+Schott%2C+Manfred+Ritter&amp;rft.btitle=Feuerwehr+Grundlehrgang+FwDV+2&amp;rft.date=2022&amp;rft.edition=21&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783882932201&amp;rft.place=Marburg&amp;rft.pub=Wenzel-Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Adam Merschbacher: <i>Brandschutz: Praxishandbuch für die Planung, Ausführung und Überwachung.</i> Verlagsgesellschaft Rudolf Müller, Köln 2005, ISBN 978-3-481-02054-5.</li>
<li>Jürgen Warnatz, Ulrich Maas, Robert W. Dibble: <i>Verbrennung.</i> 3. Auflage, Springer, Berlin Heidelberg 2001, ISBN 978-3-540-42128-3.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Fire?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Feuer</a></span></b>&nbsp;– Album mit Bildern und Videos</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Feuer" class="extiw external" title="q:Feuer">Wikiquote: Feuer</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Feuer" class="extiw external" title="wikt:Feuer">Wiktionary: Feuer</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Feuer" class="extiw external" title="s:Feuer">Wikisource: Feuer</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans Kemper: <i>Brennen und Löschen.</i> 4. Auflage. Ecomed, Landsberg am Lech 2016, ISBN 978-3-609-69585-3, S.&nbsp;13.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Roy Bergdoll, Sebastian Breitenbach: <cite style="font-style:italic">Verbrennen und Löschen</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Die Roten Hefte</cite>. Heft 1). 18. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-17-026968-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>12–13</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Feuer&amp;rft.au=Roy+Bergdoll%2C+Sebastian+Breitenbach&amp;rft.btitle=Verbrennen+und+L%C3%B6schen&amp;rft.date=2019&amp;rft.edition=18&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783170269682&amp;rft.pages=12-13&amp;rft.place=Stuttgart&amp;rft.pub=Kohlhammer&amp;rft.series=Die+Roten+Hefte" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/news/gezielte-feuernutzung-schon-vor-einer-million-jahren/1147683"><i>Gezielte Feuernutzung schon vor einer Million Jahren?</i></a> Auf: <i>spektrum.de</i> vom 2. April 2012.</span>
</li>
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<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Harold_L._Dibble" title="Harold L. Dibble">Harold L. Dibble</a> et al.: <i>How Did Hominins Adapt to Ice Age Europe without Fire?</i> In: <i>Current Anthropology.</i> Band 58, Nr. S16, 2017, S.&nbsp;S278–S287, <a href="https://doi.org/10.1086/692628" class="extiw external" title="doi:10.1086/692628">doi:10.1086/692628</a></span>
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<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Panagiotis_Karkanas" title="Panagiotis Karkanas">Panagiotis Karkanas</a>, Ruth Shahack-Gross, Avner Ayalon, Mira Bar-Mathews, Ran Barkai, Amos Fumkin, Avi Gopher, <a href="Mary_C._Stiner" title="Mary C. Stiner">Mary C. Stiner</a>: <i><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://web.archive.org/web/20230324231112/https://www.tau.ac.il/humanities/archaeology/info/ran_barkai/HabitualUseofFireJHE2007.pdf"><i>Evidence for habitual use of fire at the end of the Lower Paleolithic.</i></a> (PDF; 1,02&nbsp;MB) In: <i>www.tau.ac.il.</i> Archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.tau.ac.il%2Fhumanities%2Farchaeology%2Finfo%2Fran_barkai%2FHabitualUseofFireJHE2007.pdf">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">24.&nbsp;März 2023</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3.&nbsp;Juni 2024</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFeuer&amp;rft.title=Evidence+for+habitual+use+of+fire+at+the+end+of+the+Lower+Paleolithic&amp;rft.description=Evidence+for+habitual+use+of+fire+at+the+end+of+the+Lower+Paleolithic&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20230324231112%2Fhttps%3A%2F%2Fwww.tau.ac.il%2Fhumanities%2Farchaeology%2Finfo%2Fran_barkai%2FHabitualUseofFireJHE2007.pdf&amp;rft.date=&amp;rft.source=https://www.tau.ac.il/humanities/archaeology/info/ran_barkai/HabitualUseofFireJHE2007.pdf&amp;rft.language=en">&nbsp;</span></i> In: <i>Journal of Human Evolution.</i> Band 53, 2007, S.&nbsp;197–212. <a href="https://doi.org/10.1016/j.jhevol.2007.04.002" class="extiw external" title="doi:10.1016/j.jhevol.2007.04.002">doi:10.1016/j.jhevol.2007.04.002</a>.</span>
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<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Ruth Shahack-Gross et al.: <i>Evidence for the repeated use of a central hearth at Middle Pleistocene (300 ky ago) Qesem Cave, Israel.</i> In: <i>Journal of Archaeological Science.</i> Band 44, 2014, S.&nbsp;12–21. <a href="https://doi.org/10.1016/j.jas.2013.11.015" class="extiw external" title="doi:10.1016/j.jas.2013.11.015">doi:10.1016/j.jas.2013.11.015</a>.</span>
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<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Ron Shimelmitz et al.: <i>‘Fire at will’: The emergence of habitual fire use 350,000 years ago.</i> In: <i>Journal of Human Evolution.</i> Band 77, 2014, S.&nbsp;196–203, <a href="https://doi.org/10.1016/j.jhevol.2014.07.005" class="extiw external" title="doi:10.1016/j.jhevol.2014.07.005">doi:10.1016/j.jhevol.2014.07.005</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Dietrich_Mania" title="Dietrich Mania">Dietrich Mania</a>, Ursula Mania: <i>Der Urmensch von Bilzingsleben. Ein Lebensbild vor 400&nbsp;000 Jahren.</i> In: Wolfgang Hansch (Hrsg.): <i>Eiszeit – Mammut, Urmensch … und wie weiter?</i> Städtische Museen, Heilbronn 2000, ISBN 3-930811-85-5, S.&nbsp;116–137.</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Leif Steguweit: <i><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120121114019/http://www.uf.uni-erlangen.de/publikationen/steguweit/2003_gebrauchsspuren_bilzingsleben.pdf">Gebrauchsspuren an Artefakten der Hominidenfundstelle Bilzingsleben (Thüringen).</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. Januar 2012 im </i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a><i>)</i> (PDF; 49&nbsp;MB) Leidorf, Rahden 2003, ISBN 3-89646-852-9, S.&nbsp;39.</span>
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<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Hartmut Thieme: <i>Angekohlter Holzstab. Altpaläolithische Holzgeräte aus Schöningen, Lkr. Helmstedt. Bedeutsame Funde zur Kulturentwicklung des frühen Menschen.</i> In: <i><a href="Germania_(Zeitschrift)" title="Germania (Zeitschrift)">Germania</a>.</i> Band 77, Nr.&nbsp;2, 1999, S.&nbsp;474–478, <a href="https://doi.org/10.11588/ger.1999.91650" class="extiw external" title="doi:10.11588/ger.1999.91650">doi:10.11588/ger.1999.91650</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-DOI10.1016/j.jhevol.2015.04.004-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-DOI10.1016/j.jhevol.2015.04.004_40-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Mareike C. Stahlschmidt, Christopher E. Miller, Bertrand Ligouis, Ulrich Hambach, Paul Goldberg, Francesco Berna, Daniel Richter, Brigitte Urban, Jordi Serangeli, Nicholas J. Conard: <i>On the evidence for human use and control of fire at Schöningen.</i> In: <i>Journal of Human Evolution.</i> 89, 2015, S.&nbsp;181, <a href="https://doi.org/10.1016/j.jhevol.2015.04.004" class="extiw external" title="doi:10.1016/j.jhevol.2015.04.004">doi:10.1016/j.jhevol.2015.04.004</a>.</span>
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<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">Jürgen Weiner: <i>Kenntnis – Werkzeug – Rohmaterial. Ein Vademekum zur Technologie der steinzeitlichen Holzbearbeitung.</i> In: <i>Archäologische Informationen.</i> Band 26, Nr.&nbsp;2, 2003, S.&nbsp;407–426, <a href="https://doi.org/10.11588/ai.2003.2.12704" class="extiw external" title="doi:10.11588/ai.2003.2.12704">doi:10.11588/ai.2003.2.12704</a>.</span>
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<li id="cite_note-KarkanasRigaud2002-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-KarkanasRigaud2002_43-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Panagiotis Karkanas, Jean-Philippe Rigaud, Jan F. Simek, Rosa Maria Albert, Steve Weiner: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Ash bones and guano: a study of the minerals and phytoliths in the sediments of Grotte XVI, Dordogne, France</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Journal of Archaeological Science</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>29</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>7</span>, 2002, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220305-4403%22&amp;key=cql">0305-4403</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>721–732</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1006/jasc.2001.0742">10.1006/jasc.2001.0742</a></span> (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Feuer&amp;rft.atitle=Ash+bones+and+guano%3A+a+study+of+the+minerals+and+phytoliths+in+the+sediments+of+Grotte+XVI%2C+Dordogne%2C+France&amp;rft.au=Panagiotis+Karkanas%2C+Jean-Philippe+Rigaud%2C+Jan+F.+Simek%2C+...&amp;rft.date=2002&amp;rft.doi=10.1006%2Fjasc.2001.0742&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=0305-4403&amp;rft.issue=7&amp;rft.jtitle=Journal+of+Archaeological+Science&amp;rft.pages=721-732&amp;rft.volume=29" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-VallverduAllue2005-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-VallverduAllue2005_44-0">↑</a></span> <span class="reference-text">J. Vallverdúa, E. Allué et al.: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Short human occupations in the Middle Palaeolithic level i of the Abric Romaní rock-shelter (Capellades, Barcelona, Spain)</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Journal of Human Evolution</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>48</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>2</span>, 2005, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220047-2484%22&amp;key=cql">0047-2484</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>157–174</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1016/j.jhevol.2004.10.004">10.1016/j.jhevol.2004.10.004</a></span> (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Feuer&amp;rft.atitle=Short+human+occupations+in+the+Middle+Palaeolithic+level+i+of+the+Abric+Roman%C3%AD+rock-shelter+%28Capellades%2C+Barcelona%2C+Spain%29&amp;rft.au=J.+Vallverd%C3%BAa%2C+E.+Allu%C3%A9+et+al.&amp;rft.date=2005&amp;rft.doi=10.1016%2Fj.jhevol.2004.10.004&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=0047-2484&amp;rft.issue=2&amp;rft.jtitle=Journal+of+Human+Evolution&amp;rft.pages=157-174&amp;rft.volume=48" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-AldeiasGoldberg2012-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-AldeiasGoldberg2012_45-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Vera Aldeias, Paul Goldberg, Dennis Sandgathe, Francesco Berna, Harold L. Dibble, Shannon P. McPherron, Alain Turq, Zeljko Rezek: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Evidence for Neandertal use of fire at Roc de Marsal (France)</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Journal of Archaeological Science</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>39</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>7</span>, 2012, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220305-4403%22&amp;key=cql">0305-4403</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>2414–2423</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1016/j.jas.2012.01.039">10.1016/j.jas.2012.01.039</a></span> (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Feuer&amp;rft.atitle=Evidence+for+Neandertal+use+of+fire+at+Roc+de+Marsal+%28France%29&amp;rft.au=Vera+Aldeias%2C+Paul+Goldberg%2C+Dennis+Sandgathe%2C+...&amp;rft.date=2012&amp;rft.doi=10.1016%2Fj.jas.2012.01.039&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=0305-4403&amp;rft.issue=7&amp;rft.jtitle=Journal+of+Archaeological+Science&amp;rft.pages=2414-2423&amp;rft.volume=39" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text">Dennis M. Sandgathe, <a href="Harold_L._Dibble" title="Harold L. Dibble">Harold L. Dibble</a>, Paul Goldberg et al.: <i>Timing of the appearance of habitual fire use.</i> In: <i>PNAS.</i> Band 108, Nr.&nbsp;29, 2011, E298, <a href="https://doi.org/10.1073/pnas.1106759108" class="extiw external" title="doi:10.1073/pnas.1106759108">doi:10.1073/pnas.1106759108</a>.</span>
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<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gustav_Riek" title="Gustav Riek">Gustav Riek</a>: <i>Die Eiszeitjägerstation am Vogelherd im Lonetal.</i> Bd.&nbsp;I: <i>Die Kulturen.</i> Leipzig 1934, S.&nbsp;161.</span>
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<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text">Jessica C. Thompson et al.: <i>Early human impacts and ecosystem reorganization in southern-central Africa.</i> In: <i>Science Advances.</i> Band 7, Nr.&nbsp;19, 2021, eabf9776, <a href="https://doi.org/10.1126/sciadv.abf9776" class="extiw external" title="doi:10.1126/sciadv.abf9776">doi:10.1126/sciadv.abf9776</a>. <br><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.eurekalert.org/news-releases/677384"><i>Study offers earliest evidence of humans changing ecosystems with fire.</i></a> Auf: <i>eurekalert.org</i> vom 5. Mai 2021.</span>
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<li id="cite_note-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-71">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gundolf_Keil" title="Gundolf Keil">Gundolf Keil</a>: <i>Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes</i> (= <i>Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.</i> Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: <i>Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes</i>), S. 409 (zu mittelhochdeutsch <i>kole</i>, ‚Holzkohle‘ und <i>kolfewr</i> ‚Holzkohlenglut‘)</span>
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</ol></div>
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